Ich bin fast erschrocken, dass eine Zeitung sich getraut hat, einen Kritiker der Kernfusion zu interviewen
Und komisch, dass solch ein Kritiker der Kernfusion, der Interviewpartner Prof. Dr. Harald Lesch, auch gleichzeitig Mitglied der Expertenkommission der ➚ bayerischen Expertenkommission für Kernfusion ist. Ich würde gerne von ihm hören, warum er einerseits nur die Erneuerbaren Energien als zielführend im Kampf gegen den Klimawandel ansieht und vor einem Jahr auch betonte ➚ „Die Natur ist kein Parteimitglied!“ aber gleichzeitig sich nicht öffentlich gegen die Vergabe von Forschungsmilliarden für die Kernfusion mit der Gießkanne ausspricht.
Gleichzeitig muss man sich auch fragen, wer sind denn die eigentlichen Berater von Söder und Merz bezüglich der Kernfusion, dass diese die fundamentalen Schwachpunkte dieser Technologie nicht richtig darstellen (wollen). Wie kann es sein, dass ein Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestages
Die ➚ Übermedien GmbH schrieb:
„Medien haben großen Einfluss darauf, wie Menschen die Welt wahrnehmen und worüber eine Gesellschaft diskutiert. Deshalb finden wir es notwendig, im Auge zu behalten, ob und wie Medien ihrer Aufgabe gerecht werden. Das ist Medienjournalismus.“
Für mein Verständnis haben die Medien beim Thema Kernfusion versagt, auch wenn obiges Interview einen zarten Widerstand gegen die Parteidoktrin von CDU/CSU andeutet.
S.W.
Literatur
- Hinsberger N.T.: "Physiker Harald Lesch spricht über Bayerns Kernfusions-Pläne: „Das muss irgendeine Magie sein“ Interview Frankfurter Allgemeine (07.03.2026)
➚ Quelle im Internet zuletzt abgerufen am 07.03.2026 - TAB (Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag) Grünwald R.: Auf dem Weg zu einem möglichen Kernfusionskraftwerk – Wissenslücken und Forschungsbedarfe aus Sicht der Technikfolgenabschätzung; TA-Kompakt Nr. 1 ISSN: 2944-8077 (01.12.2024)
➚ Quelle im Internet zuletzt abgerufen am 09.01.2025

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