Zum Hauptinhalt springen

Inhaltsverzeichnis
< Alle Themen
Drucken

Könnten Fusionskraftwerke ein immerwährendes Wachstum ermöglichen?

Kurz gefasst

Eine Gesellschaft, die sich nur am Wachstum orientiert, ist angesichts der planetarischen Grenzen dem Untergang geweiht. Dies war die Quintessenz der berühmten Studie des Club of Rome aus den 70iger Jahren. Das Überwinden des Wachstums-Narrativs ist die wesentlichste Aufgabe der Zukunft. 

Ausführliche Antwort

In einer Zeit der begrenzten Ressourcen an fossilen Energien (Öl, Gas und Kohle) gepaart mit dem Problem der Erderwärmung durch das CO₂, wird als vermeintliche Lösung des Problems die Kernfusion als fast unerschöpfliche Energiequelle angepriesen. Das weltweit vorherrschende Wirtschaftssystem ist der Kapitalismus und dieser ist auf immerwährendes Wachstum angewiesen. Dieser systemstabilisierende ➚Wachstumsimperativ bestimmt das Handeln aller politischen Entscheidungsträger. Eine Gesellschaft, die sich nur am Wachstum orientiert, ist angesichts der planetaren Grenzen dem Untergang geweiht. Dies ist die Quintessenz der berühmten Studie des ➚Club of Rome aus den 70iger Jahren (1). Wer global denkt, sollte zustimmen, dass das Überwinden des ➚Wachstums-Narrativs die wesentlichste Aufgabe der Zukunft darstellt. Dazu gibt es schon zaghafte Ansätze (➚Wachstumskritik, ➚Postwachstumsökonomie, ➚Degrowth), doch der Weg ist noch weit, bis diese in der Politik angekommen sind.

Tipp: Nimm Dir Zeit und bewerte alle sogenannten Vorteile von Fusionskraftwerken sowie die Versprechen der Fusionscommunity bezüglich obiger Frage.

Weiterführende Beiträge

Literatur

  1. Murphy T.W.: Limits to economic growth; Nat. Phys. (18) (August 2022) 844-847
    Quelle im Internet zuletzt abgerufen am 31.08.2024
War dieser Beitrag hilfreich?
0 von 5 Sterne
5 Sterne 0%
4 Sterne 0%
3 Sterne 0%
2 Sterne 0%
1 Sterne 0%
5
Bitte teilen Sie Ihr Feedback
Wie können wir diesen Artikel verbessern?

Schlagwörter