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Wie bestimmt man Tritium in Umweltkompartimenten?

Kurz gefasst

Die Bestimmung von Tritium in Umweltkompartimenten ist sehr aufwändig. Je kleiner die Nachweisgrenze sein soll, desto höher steigt der Preis. Dabei ist es entscheidend, ob man nur das als titriertes Wasser vorliegende Tritium (HTO) oder auch den organisch gebundenen Anteil (OBT) erfassen will. Die Methoden basieren meist auf einer Messung an einem Flüssigkeitsszintillationsspektrometer.

Ausführliche Antwort

Die Methoden basieren meist auf einer Messung an einem ➚Flüssigkeitsszintillationsspektrometer (LSCLiquid scintillation counting).

Die Methodenbeschreibung ➚ „Verfahren zur Bestimmung der Aktivitätskonzentration von Tritium im Abwasser“ könnte als Beispiel für die Messung in wässrigen Medien dienen. Wenn man Tritium in wasserhaltigen Umweltkompartimenten (Nahrungsmittel, Pflanzen, Organproben) messen will, muss man beide Anteile HTOTritiiertes Wasser / Tritiumhaltiges Wasser und OBTOrganical bound Tritium – organisch gebundenes Tritium getrennt messen. Die Methode ➚ „Überwachung der Tritiumaktivität in Pflanzen“ basiert z. B. auf der Gefriertrocknung, wobei sich im gefrorenen Kondensat das HTOTritiiertes Wasser / Tritiumhaltiges Wasser befindet. Der getrocknete Rest wird oxidiert und damit das organisch gebundene Tritium in das HTOTritiiertes Wasser / Tritiumhaltiges Wasser überführt und als solches dann gemessen. 

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