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Kritische Fragestellungen zur Wirtschaftlichkeit im Kontext der Kernfusion

Für den Bau von Fusionskraftwerken soll die sogenannte Lernrate ähnlich der von Kernkraftwerken in der Größenordnung von 2 % liegen. Eine Überschätzung mit 8 bis 20 %  kann politische Fehlentscheidungen auslösen. Weiterlesen

Aus Sicht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag sind konkrete Prognosen zu Kosten der Erzeugung von Fusionsstrom derzeit rein spekulativ (2024). Aber es kursieren Angaben zu den Stromgestehungskosten, wie z. B. in den FAQs beim IPP, jedoch ohne Jahreszahl als Bezug. Ein böswilliges Verwirrspiel mit Hintergedanken? Weiterlesen
Heute kann man weder etwas über die technische Machbarkeit von Fusionskraftwerken sagen, noch halbwegs verlässliche Schätzungen zu dem Zeitpunkt ihrer Verwirklichung abgeben. Am Beispiel von ITER erlebt man die Kluft zwischen Plänen und der Realität. Weiterlesen
In der Literatur zu Fusionskraftwerken hebt man eher auf den „Energieverstärkungsfaktor Q ab, der das Verhältnis von erzeugter Energie zur hierfür eingesetzten Energie“ angibt. Aber damit kann man nicht berechnen: “Wie viel Tritium würde ein Fusionsreaktor über ein Jahr benötigen, um kontinuierlich 1 GW elektrische Leistung zu erzeugen”. Mithilfe von KI haben wir einen maximalen Gesamtwirkungsgrad im Bereich von 20 bis 30% ermittelt. Kann man dem trauen? Weiterlesen
Weltweit soll es keine Experten und keine Forschungsprogramme mit einer ernsthaften Forschung für eine realistische Abschätzung der Verfügbarkeit solcher komplexen Systeme geben. Nach 40 Jahren Fusionsforschung schlussfolgerte Mohamed Abdou, ein Pionier der amerikanischen Fusionsforschung: “Die Verfügbarkeit ist die Achilles Ferse der Kernfusion”. Weiterlesen
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hatte Modellbetrachtungen zur Wirtschaftlichkeit einer möglichen Integration von Grundlastkraftwerken untersucht. Danach sollten die Investitionskosten nicht oberhalb von 10 000 €/kW liegen. Bezüglich der Stromgestehungskosten der Grundlastkraftwerke ergeben sich Kostenkipppunkte bei etwa 80 bzw. 90 €/MWh, je nach Ausbau der Erneuerbaren Energien. Weiterlesen
Die Stromkosten für die Erneuerbaren Energien sinken laufend und die für Atomkraftwerke steigen stetig. Bei dieser Dynamik sind Wirtschaftlichkeitsberechnungen für futuristische Fusionskraftwerke eher ein Blick in die Glaskugel. Weiterlesen  

Ja, das Fraunhofer-Institut ISI hat 2024 für zukünftige Grundlastkraftwerke jeglicher Art Kostenkipppunkte bei etwa 8 bzw. 9 cent / kWh für die Stromgestehungskosten auf dem Niveau von Photovoltaik und Windkraft ermittelt.

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