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Kritische gesellschaftliche Fragestellungen im Kontext der Kernfusion

Die Gesellschaft braucht keine Fusionskraftwerke, da diese Technologie:
  • wenn überhaupt, zu spät für eine Reduzierung des CO₂-Ausstoßes kommt,
  • mit gravierenden Nachhaltigkeitsproblemen verbunden wäre und
  • als nicht regelbare Grundlastkraftwerke in einem von Erneuerbaren Energien dominierten Stromnetz eine Belastung sind.
Dennoch werden aber der Bevölkerung Fusionskraftwerke als der vermeintliche Garant für ein ewiges Wachstum ohne Energieprobleme verkauft.

Die Empfehlungen des Draghi-Reports zur Kernfusion basieren nicht auf einer tiefen technischen Analyse. Der Draghi-Report weiß nichts von einem Projektrisiko „Kernfusion“. Er behandelt die Kernfusion wie eine Investmentoption, nicht wie ein technologisches Wagnis! Weiterlesen

Eine Gesellschaft, die sich nur am Wachstum orientiert, ist angesichts der planetarischen Grenzen dem Untergang geweiht. Dies war die Quintessenz der berühmten Studie des Club of Rome aus den 70iger Jahren. Das Überwinden des Wachstums-Narrativs ist die wesentlichste Aufgabe der Zukunft. Weiterlesen
Entsprechend der Nachhaltigkeitsdefinition des Brundtland-Berichts wurde noch keine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse durchgeführt. Es wäre nachzuweisen, dass Fusionskraftwerke nicht die Möglichkeiten künftiger Generationen einschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. Weiterlesen
Risikokapitalgeber sehen in der Fusion ein zukünftiges Marktpotenzial und wittern Profit. Daher wird in Fusions-Start-Ups investiert. Und weiterhin bieten staatliche Förderprogramme Anreize für private Investoren. Weiterlesen
Dass Physiker es schaffen, im Labormaßstab Kernfusionen zu erzeugen, ist nicht der Maßstab, dieses Wissen auch bis zu einer technischen Reife weiterzuentwickeln. Wie es im Prinzip geht, ist aus der Grundlagenforschung bekannt.  Weiterlesen

Die Entwicklung der Trägheitsfusion (Laserfusion) hatte in den USA primär nur militärisches Interesse! In der Pressemitteilung wurde die Reihenfolge der Zielbereiche bewusst gewählt 1) die nationale Verteidigung und 2) Energiegewinnung. Weiterlesen

Schon die Ampelkoalition hatte 2023 verkündet, die Fusionsforschung in den nächsten fünf Jahren mit einem ➚Förderprogramm zur Fusionsforschung mit mehr als einer Milliarde Euro zu stärken. Eigentlich sollte man meinen, dass bei einem knappen Etat unsinnige Forschung nicht weiter gefördert werde. Aber auch die Schwarz-rote Koalition aus CDU, CSU und SPD spart nicht bei diesem Thema und legte dazu ein Aktionsprogramm vor. Weiterlesen

Dieser Plan bindet massiv Gelder, die keinen rechtzeitigen Beitrag für die Klimaziele des Bundes leisten. Die Bundesregierung ignoriert mit diesem Aktionsplan die Ergebnisse des TAB-Berichts einer internen Serviceeinrichtung des Bundestages! Der Aktionsplan setzt keine Prioritäten, Ziele und Meilensteine, …

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Wahrscheinlich wird es mit diesem Medien-Hype gelungen sein, den Bild-Lesern(-Wählern) zu vermitteln: „Diese Regierung ist fähig und Willens unsere Energieprobleme der Zukunft zu lösen und das schon bis Mitte 2030!“ Aber es gibt große Zweifel daran …

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Die Fusionsforschung entzieht in Deutschland massiv Geld der Forschungslandschaft für Erneuerbare Energien. Leider ist die letzte offizielle Statistik von 2001. Vielleicht wäre das mal einer parlamentarischen Anfrage wert?  Weiterlesen

Zur Durchsetzung einer erfolgreichen, auf Erneuerbaren Energien basierenden Energiewende ist Deutschland auf Fortschritte auf mehreren Forschungsfeldern abhängig. Der ➚“Bundesbericht – Energieforschung 2024 – Forschungsförderung für die Energiewende” nennt alle relevanten Themen.

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Es ist für Außenstehende nicht möglich zu erklären, warum man DEMO, einen auf ITER aufbauenden Fusionsreaktor, schon heute konzipieren kann, ohne Ergebnisse von ITER abzuwarten. Weiterlesen

Nein! Die Forschungslandschaft befindet sich eigentlich immer in einem ständigen Transformationsprozess. Wenn Forschungsgelder der Fusionsforschung auf sinnvolle gesellschaftlich relevante Themen umgelenkt werden, dann eröffnet dies neue Wirkungsbereiche für die vielen klugen Köpfe. Weiterlesen
Kraftwerke, egal welcher Art, sind Infrastrukturobjekte, die im Frieden potentielle Ziele für erpresserische Hackerangriffe aus dem Internet, aber im Krisenfall auch Ziele für physische Angriffe sind. Weiterlesen
Die Zweckbestimmung des Atomgesetzes ist in §1 so allgemein gefasst, dass diese Zwecke sowohl für die Kernspaltung als auch für die Kernfusion gelten könnten, nur der erste Absatz des Atomgesetzes müsste angepasst werden. Das untergesetzliche Regelwerk muss bezüglich der Kernfusion präzisiert werden. Weiterlesen
Ja, eindeutig! Hier ist vor allem die Zusammenarbeit der Lobbyisten mit politischen Entscheidungsträgern zu nennen, die teilweise die Vorlagen für Gesetze ausarbeiten oder in den Fachausschüssen des Bundestages völlig einseitig zugunsten der Kernfusion plädieren. Oder in den wissenschaftlichen Beiräten der Länderregierungen wie in Bayern die Kernfusionsforschung vorantreiben. Und nicht zuletzt der Drehtüreffekt:Hochrangige ehemalige Regierungsmitglieder gehen in die Wirtschaft.Weiterlesen

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